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Bundestagsabgeordneter Thomas Dörflinger zu Besuch bei der Firma Wassmer GbR, Garten- und Landschaftsbau in Albbruck
Frank Wassmer, Mitinhaber der Firma Wassmer GbR freute sich über das Engagement des Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger: „Politische Entscheidungen, das haben wir in der Vergangenheit oft gemerkt, werden manchmal ohne Praxisbezug getroffen. Gerade wir mittelständischen Familienbetriebe werden zwar oft in Sonntagsreden gelobt, in der Realität jedoch von der Politik vergessen.“
Ein großes Problem, das nicht nur die Firma Wassmer GbR immer wieder beschäftigt und belastet, sind die großen Schwierigkeiten, die deutsche Handwerksbetriebe bekommen, wenn sie in der Schweiz arbeiten wollen. Grenznahe Garten- und Landschaftsbaubetriebe, die ihre Dienstleistungen dort anbieten möchten, haben mit den derzeit geltenden restriktiven Meldebestimmungen, Arbeits- und Lohnbedingungen sowie den Steuerregelungen zu kämpfen. Eine Vereinfachung der Zugangsvoraussetzungen auf den Schweizer Arbeitsmarkt wäre daher wünschenswert, zumal es für die Schweizer Firmen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt deutlich einfacher ist.
„Sorge bereitet den Landschaftsgärtnern nach wie vor der 2. und 3. Arbeitsmarkt und ganz neu: die geplante Bürgerarbeit“, so Reiner Bierig, Geschäftsführer der Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg. „Hier sehen sie die Gefahr der Verdrängung regulärer Arbeitsplätze vom ersten Arbeitsmarkt aufgrund einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung. Bereits die wirtschaftlichen Aktivitäten von städtischen Regiebetrieben und sogenannten sozialen Beschäftigungsgesellschaften sowie die 1-Euro-Jobs wirken sich als zusätzliche Belastung auf die Branche aus.“ Gerade die Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus müssen immer wieder erfahren, dass Kommunen Arbeiten durch öffentlich geförderte Beschäftigte verrichten lassen, die sie sonst regulär einkaufen müssten. Dies kann aus Sicht der Garten- und Landschaftsbaubetriebe nicht toleriert werden!
Nachfrage nach „grünen Dienstleistungen“ stimmt
Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg setzt darauf, dass seitens der Politik endlich den Betrieben Unterstützung zukommt, die vor Ort dafür Sorge tragen, dass Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Andererseits sind die Garten- und Landschaftbaubetriebe auch bereit, gesellschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen. „Wir stellen seit 60 Jahren Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region zur Verfügung“, betont Frank Wassmer. „Natürlich engagieren wir uns auch weiter in der Ausbildung. Unsere Arbeitsplätze sind hier vor Ort in Albbruck und diese wollen wir auch langfristig erhalten. Von der Politik erwarten wir nicht mehr als faire Wettbewerbsbedingungen“, so Frank Wassmer im Gespräch mit Thomas Dörflinger.
Die Nachfrage nach „grünen Dienstleistungen“ stimmt. Die Branche konnte in den vergangenen Jahren weitere Arbeitsplätze schaffen und im Ausbildungsbereich wurde mit derzeit rund 1300 Ausbildungsverhältnissen in Baden-Württemberg eine neue Rekordmarke aufgestellt.
„Der Garten- und Landschaftsbau ist und bleibt eine Branche mit Zukunft, Bauen mit Grün wird an Bedeutung gewinnen“, davon zeigten sich der Bundestagsabgeordnete Thomas Dörflinger und der GaLaBau-Unternehmer Frank Wassmer überzeugt! Thomas Dörflinger dankte den kreativen Mittelständlern für ihre Arbeit, den Garten- und Landschaftsbau als zukunftsfähigen Wirtschaftszweig weiter zu entwickeln und ermunterte die Mitgliedsbetriebe des Verbandes, sich in Zukunft gerade in Sachen Ausbildung zu engagieren.
Weitere Informationen gibt es beim
Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau
Baden-Württemberg e.V.
Filderstraße 109/111
70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon: 0711/97566-0
Telefax: 0711/97566-20
E-Mail:
info@galabau-bw.de
Internet:
www.galabau-bw.de
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