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Mitgliederversammlung in Kassel: FGL setzt 2016 auf qualitative Ausbildung und die Ausweitung öffentlichen Grüns

Mitgliederversammlung in Kassel: FGL setzt 2016 auf qualitative Ausbildung und die Ausweitung öffentlichen Grüns

Wiesbaden/Kassel, 19.02.2016: Rund 140 Mitglieder und Gäste nahmen an der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) am 18.02.2016 im Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe in Kassel teil.

„Urbanes Grün rechnet sich. Es ist ein Motor für eine ökonomisch nachhaltige Stadtentwicklung“ betont FGL-Präsident Jens Heger in seiner Begrüßungsrede. Städtische Grünprojekte vermindern die Feinstaubbelastung, sichern soziale Funktionen in der Stadt und steigern so die Standortqualität. „Daher fordern wir als Fachverband, dass neue Grünanlagen über ihren kompletten Lebenszyklus bewertet und kalkuliert werden müssen“, so Jens Heger. Nach der Charta „Zukunft Stadt und Grün“, die 2014 als Kampagne für mehr öffentliches Grün vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau ins Leben gerufen wurde, begrüßt der Verband nun das „Grünbuch Stadtgrün – Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Beide Publikationen beschäftigen sich mit der Aufarbeitung der Grünen Infrastruktur in Städten, die durch Grünflächen an Lebensqualität und Anziehungskraft gewinnen. Am Vorabend zur Mitgliederversammlung betonte bereits Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser die positiven Effekte städtischer Grünflächen und Gärten.

Der Fachverband setzt sich in diesem Jahr verstärkt für die Gewinnung landschaftsgärtnerischen Nachwuchses und qualitative Ausbildung von Fachkräften ein. Auch die Abbrecherquote in der Ausbildung will der Verband angehen.
Um die Ausbildung zum Landschaftsgärtner qualitativ aufzuwerten, hat der FGL Lösungsvorschläge und Forderungen im Positionspapier „Betrieb – Berufsschule – überbetriebliche Ausbildung im GaLaBau“ formuliert. Das Positionspapier definiert Maßnahmen, um bei sinkender Zahl von Schulabgängern und steigenden Qualitätsanforderungen die Attraktivität der Ausbildung zu erhalten und zu verbessern. „2016 wollen wir hier das Gespräch mit unseren Partnern aus Politik und Verwaltung in Hessen und Thüringen fortsetzen“, erklärt Jens Heger abschließend.

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