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Pop-Up-Park der Landschaftsgärtner in Erfurt

Pop-Up-Park  der Landschaftsgärtner in Erfurt

Erfurt, 22. Juni 2017: Der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen (FGL) verwandelte mit seinen Landschaftsgärtnern den Erfurter Anger im Rahmen der Informationstour „Grün in die Stadt“ in eine Stadtoase.

Mehr Grün in der Stadt steigert die Lebensqualität sowie die Gesundheit der Bevölkerung und fördert das soziale Miteinander. Jung und Alt finden in Grünanlagen nicht nur Entspannung, im Trend liegen heute sogenannte Bewegungsparks. Grünflächen in Städten sollten – einer Empfehlung der Europäischen Umweltagentur folgend - nicht weiter als 300 m vom Menschen entfernt sein. Um das in den Städten zu erreichen, forderte FGL-Präsident Heger, dass mit neuen Gewerbe- und Bebauungsflächen gleichzeitig auch neue Grünflächen als Kompensation ausgewiesen werden sollten.

Der Am Anger errichtete Pop-Up-Park war ein voller Erfolg, selbst das Wetter war an diesem Tag gnädig mit den Gärtnern. In den Gesprächen mit den Thüringer Bürgern wurde deutlich, wie wichtig Ihnen eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem Grün ist. Dazu hatte der Fachverband am Anger eine Passanten-Befragung zum Thema „Zufriedenheit mit dem Stadtgrün“ durchgeführt - die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Auf großes Interesse stießen auch die 800 Hainbuchen, die unter den Erfurter Bürgern verteilt wurden und nach wenigen Stunden vergriffen waren. Die Bäumchen werden zukünftig in der Stadt für ein besseres Klima sorgen.

Eine Torwand lud besonders die jüngeren Besucher dazu ein, ihr Glück mit dem Ball zu versuchen. Sie setzten damit ein Zeichen für die Wichtigkeit von Sport und Bewegung in der Stadt. Die anwesenden Landschaftsgärtner standen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung und informierten über die vielen Vorteile urbanen Grüns für Gesundheit, Stadtentwicklung und Klimaschutz. Und sie beantworteten ganz praktische Fragen zu Balkon und Garten.

Bei den von HR-Journalistin Laura Di Salvo moderierten Kurzinterviews erörterten die eingeladenen Experten die Situation und Zukunft des thüringischen „Grüns“. Es sprachen unter anderem Staatssekretär Dr. Klaus Sühl (Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft), Thomas Büchner (Vize-Präsident LV Hessen-Thüringen), Kathrin Weiß (Bundesgartenschau Erfurt 2021 gemeinnützige GmbH, Erfurter Garten und Ausstellungs GmbH) und Dr. Rüdiger Kirsten (ehem. BUGA-Koordinator in Erfurt & Vorstand im Verein „Freunde der Bundesgartenschau Erfurt 2021“).

„Die Roadshow ist eine gute Möglichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern die vielen Vorteile städtischen Grüns anschaulich bewusst zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen.“, sagte Thomas Büchner, Vize-Präsident des Fachverbandes Garten,- Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen. Die Stadt Erfurt sei auf einem guten Weg: Nicht zuletzt deshalb, weil sie 2021 die Bundesgartenschau ausrichte. Die Einbindung verschiedener Interessengruppen sei rechtzeitig erfolgt, so, dass sich die Anwesenden einig waren, dass die Ausrichtung der Gartenschau einen Imagegewinn für die Stadt bedeute. Darüber hinaus erzeuge die Ausrichtung einer Bundesgartenschau viele grüne Impulse für die weitere Stadtentwicklung und Infrastruktur.

Folgende Stationen stehen noch an:

27. Juni Karlsruhe
04. Juli Nürnberg
18. Juli Hamburg
08. August Hannover
15. August Magdeburg
24. August Mainz
29. August Köln

„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Plattform für Dialog und Austausch mit allen Interessierten: www.gruen-in-die-stadt.de.

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