GaLaBau-Forum Thüringen im Danakil auf der BUGA: Das Motto „Leben im Freiraum“ lockte zahlreiche Experten der Grünen Branche auf die Bundesgartenschau in Erfurt

Nachdem im letzten Jahr die GaLaBau-Foren pandemiebedingt online stattfinden mussten, freut es den Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) in diesem Jahr besonders, wieder über 90 GaLaBau-Unternehmer, -architekten, sowie private und öffentliche Auftraggeber zu der Vortragsreihe unter dem Motto „Leben im Freiraum“ begrüßen zu dürfen.

GaLaBau-Forum Thüringen im Danakil auf der BUGA: Das Motto „Leben im Freiraum“ lockte zahlreiche Experten der Grünen Branche auf die Bundesgartenschau in Erfurt

Erfurt, 08. September 2021: Nachdem im letzten Jahr die GaLaBau-Foren pandemiebedingt online stattfinden mussten, freut es den Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) in diesem Jahr besonders, wieder über 90 GaLaBau-Unternehmer, -architekten, sowie private und öffentliche Auftraggeber zu der Vortragsreihe unter dem Motto „Leben im Freiraum“ begrüßen zu dürfen. Die eintägige Veranstaltung bot eine Vielzahl von qualitativ hochwertigen Fachvorträgen zu den Schwerpunkten: Garten-Akzente, Grün-Design und Wohn-Räume im Frei-Raum. Der Tagungsort auf dem Gelände der Bundesgartenschau in Erfurt ermöglichte den Teilnehmern auch noch den Besuch der FGL-Themengärten und des egapark.

FGL-Präsident Karsten Hain und der Thüringer Regionalpräsident Udo Lindenlaub verwiesen in Ihren Reden darauf, dass Veranstaltungen, Aktionen, Kampagnen und auch die FGL Informationsmaterialien auf der BUGA im GaLaBauTreff dazu beitragen, dass die Vorteile naturnah gestalteter Gärten, Freiflächen und Parkanlagen breit diskutiert werden. Immer mehr Menschen interessieren sich dafür. Naturnahe Gärten sind Oasen für Mensch und Tier, denn sie bieten Nahrung, wirken positiv auf das Klima und bieten Platz für die Artenvielfalt. Die Pandemie hat vielen Menschen gezeigt, welchen Stellenwert Leben im Freiraum für uns hat. Der Trend, den eigenen Garten als Wohn- und Arbeitsraum („Garten-Office“) zu gestalten, hat einen enormen Aufschwung erfahren. Der eigene Garten wird mehr denn je als Erweiterung der Wohnfläche wahrgenommen.

Eröffnet wurde die Vortragsreihe von Versuchsingenieurin Cornelia Pacalaj vom Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau Erfurt. Sie referierte zum Thema: „Vielfalt statt Einfalt: Gehölze und Stauden für abwechslungsreiche Hecken.“ In ihrem Vortrag stellte sie besonders heraus, dass es nicht immer die eine Heckenpflanze sein muss, sondern über die Kombination von Gehölzen und Stauden viel mehr Farbe und Leben in die Hecken kommt.

Es folgte das Thema: „Neue Pflanzen und Pflanzkonzepte für mehr Lebensqualität im Freiraum.“ Prof. Jonas Reif von der FH Erfurt verdeutlichte dabei, dass das richtige Pflanzkonzept mit den passenden Pflanzen, für den gewählten Standort gut geplant und ausgeführt werden sollte. So hat man einen pflegeleichten und blühenden Vegetationsbereich geschaffen.

Anschließend übernahm Landschaftsarchitekt Ulrich Timm aus Potsdam mit dem Thema „Garten-Akzente kreativ denken – emotional erleben“. Er stellte besonders die planerische Sicht für einen Garten dar. Das wichtigste einer Gartenplanung, so Timm, ist mit Akzenten zum Nachdenken und Verweilen einzuladen, wie auch dem Betrachter Gesprächsstoff zu bieten.

Dr.-Ing. Katrin Korth stellte abschließend in ihrem Vortrag „Wohn-Raum im Freien – neue Ideen für das städtische Grün“ besonders die kommunalen Grünflächen in dem Vordergrund. Wichtig sei es, die blau-grüne Infrastruktur zu verbessen und auszubauen, um so bessere Klimawerte und Unwetterszenarien zu puffern und mehr nutzbaren Stadtraum im Freien zum Aufenthalt und Leben zu schaffen.

Neben den Fachvorträgen informierten sich die Teilnehmer bei einer Fachausstellung mit 12 Unternehmen. Dabei reichte das Spektrum von Software-Unternehmen über Bewässerungssystem bis zu Ansaaten. Das diesjährige GaLaBau-Forum Thüringen sprach mit Vorträgen und Diskussionen sowohl die Praxis als auch die Wissenschaft an.

Bildunterschrift:
01: Udo Lindenlaub, FGL-Regionalpräsident Thüringen überreicht Prof. Jonas Reif ein kleines Präsent

zurück