FGL zieht positive Bilanz seiner Präsenz auf dem Hessentag
400 Gespräche auf dem Hessentag: Garten- und Klimathemen bewegen die Menschen
Fulda, 22.06.2026 – Fulda – Rund 400 Gespräche führte der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) während seiner Präsenz auf dem Hessentag in Fulda. Im Jubiläumsjahr „80 Jahre Hessen“ bot die Landesveranstaltung dem Verband eine wertvolle Plattform, um mit Besucherinnen und Besuchern, politischen Entscheidungsträgern, Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Verbänden sowie der Grünen Branche ins Gespräch zu kommen. Dabei zeigte sich deutlich: Der Wunsch nach attraktiven, naturnahen und klimaangepassten Gärten beschäftigt viele Menschen mehr denn je.
Politik trifft FGL auf dem Hessentag in Fulda - Lisa Gnadl (Parlamentarische Geschäftsführerin SPD-Fraktion), Tobias Eckert (Vorsitzender der SPD-Fraktion), mit Alexander Tilburgs (Regionalpräsident Südhessen), Silvio Michael (Geschäftsführer FGL Hessen-Thüringen) sowie Tanja Hartdegen (Abgeordnete im Hessischen Landtag - SPD) – v.l.n.r.Garten als Wohlfühlort und Klimafaktor
Besonders häufig suchten Besucherinnen und Besucher am FGL-Stand das Gespräch zu klassischen Gartenthemen wie Pflanzengesundheit, Buchsbaumzünsler, Heckenpflege oder der Gestaltung von Außenanlagen. Deutlich wurde dabei, dass auch Themen wie naturnahe Gartengestaltung, klimaangepasste Pflanzungen, Artenvielfalt und der Umgang mit zunehmender Hitze und Trockenheit für viele Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer an Bedeutung gewinnen.
„Der eigene Garten ist für viele Menschen weit mehr als nur ein Stück Grünfläche. Er ist Rückzugsort, Lebensraum und ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität. Entsprechend groß war das Interesse an fachlichen Informationen und praktischen Lösungen für die Gestaltung und Pflege von Gärten“, lautet das Fazit des FGL.
Besonders gefragt waren Informationen zu qualifizierten Fachbetrieben in der Region. Viele Interessierte zeigten sich sehr dankbar, über die Fachbetriebssuche auf der Homepage des FGL informiert zu werden und für diese konkrete Orientierungshilfe bei der Suche nach kompetenten Ansprechpartnern für ihre Gartenprojekte. Auch das Qualitätsmerkmal Signum stieß auf Interesse. In diesem Zusammenhang informierte der FGL über dessen Bedeutung als Zeichen für Fachkompetenz, Qualität und Verlässlichkeit im Garten- und Landschaftsbau.
Positiv aufgenommen wurde zudem die Information, dass sich die Hauptgeschäftsstelle des FGL seit Ende 2025 in Fulda befindet. Für viele Interessierte aus der Region ergaben sich dadurch direkte Anknüpfungspunkte, um mehr über die Aufgaben des Fachverbands, seine Mitgliedsbetriebe und die Leistungen des GaLaBaus zu erfahren.
Große Nachfrage nach Ausbildung und Karrierechancen
Auch die Ausbildung im GaLaBau war ein wichtiges Gesprächsthema. Viele Jugendliche und Eltern informierten sich über den Ausbildungsberuf Landschaftsgärtner/in, berufliche Perspektiven sowie Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb der Grünen Branche. In diesem Zusammenhang konnte auch auf das Angebot der Passgenauen Besetzung mit Annalena Eschenbrenner hingewiesen werden, die Ausbildungsbetriebe und Bewerberinnen und Bewerber bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen unterstützt. Bei Gesprächen mit Menschen mit Migrationshintergrund wurde zudem auf das Unterstützungsangebot des Willkommenslotsen (WiLo) aufmerksam gemacht.
Auszubildende als authentische Botschafter der Branche
Besonders erfreulich war, dass bereits viele Kinder und Jugendliche großes Interesse an gärtnerischen Themen zeigten. Eine wertvolle Unterstützung erhielt der FGL dabei von Auszubildenden regionaler Mitgliedsbetriebe. Die Auszubildenden von Galabau Philipp Reuss aus Kalbach, Peter Kümmel Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG aus Fulda, Hahn Garten GmbH & Co KG aus Burghaun und Christian Schelleis Garten- und Landschaftsbau aus Haunetal-Rhina standen als authentische Ansprechpartner zur Verfügung, berichteten aus erster Hand über ihren Ausbildungsalltag und waren durch ihre Offenheit eine große Bereicherung.
„Der Hessentag hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse an grünen Themen, qualifizierter Beratung und einer nachhaltigen Gestaltung von Lebensräumen ist“, resümiert der FGL. „Die vielen positiven Gespräche bestätigen die wichtige Rolle des Garten- und Landschaftsbaus für lebenswerte Städte und Gemeinden sowie für die Menschen vor Ort.“
Der Fachverband bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse sowie bei den beteiligten Mitgliedsbetrieben und Auszubildenden für ihre Unterstützung am Stand.
Foto 2: Alexander Tilburgs (Regionalpräsident Südhessen) und Silvio Michael (Geschäftsführer FGL Hessen-Thüringen) beraten am Stand
Foto 3: Auszubildender Leo Pappert von Galabau Philipp Reuss, Kalbach
Foto 4: Nachwuchsförderung kann nicht früh genug beginnen
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