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Motor für die Thüringer Regionalentwicklung: Leinefelde-Worbis wird die Landesgartenschau 2024 ausrichten

Motor für die Thüringer Regionalentwicklung: Leinefelde-Worbis wird die Landesgartenschau 2024 ausrichten

Erfurt, 15.05.2018: Endlich ist es soweit: Nachdem die Entscheidung mehrere Male verschoben wurde, können sich alle Garten-begeisterten in Thüringen freuen. Das Thüringer Kabinett hat am 15.05.18 seine Entscheidung über die Vergabe der fünften Thüringer Landesgartenschau verkündet: Ausrichter wird die Kleinstadt Leinefelde-Worbis im Kreis Eichsfeld sein. Die ca. 20.000 Einwohner große Gemeinde liegt nahe der niedersächsischen und auch nahe der hessischen Grenze und ist bei Wanderern und Burgfreunden beliebt.

Marko Grosa, Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, war extra nach Erfurt gereist, um die heutige Entscheidung persönlich zu hören. Ministerpräsident Bodo Ramlow lobte das mutige Konzept der Stadt – die Umsetzung verspreche sehens- und erlebenswerte Erlebnisse.

Jens Heger, Präsident des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. freut sich, dass die GaLaBau-Unternehmen 2024 die neusten Trends im Garten in Leinefelde-Worbis präsentieren werden.

Unter dem Motto „Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft“ konnten die Planer vorrangig bei städtebaulichen und strukturellen Aspekten, sowie einer innovativen und nachhaltigen Gestaltung von neuen Lebensräumen und Grünzonen punkten. So greife das Konzept die schon bestehende Grüne Achse auf, die von Nord nach Süd durch Leinefelde verlaufe. Die Achse sei fortgesetzt worden. In den Plattenbauquartieren der Leinefelder Südstadt sollen verschiedene Themengärten entstehen. Am südlichen Stadtrand Leinefeldes stellen sich die Planer die neue Gartenstadt vor - gleichzeitig Hauptausstellungsgelände der Gartenschau.

Dass Landesgartenschauen der Motor für die Regionalentwicklung sind, zeigen auch die geplanten Investitionen. Für Investitionen im Kernbereich der Landesgartenschau stellt die Landesregierung bis zu 5,2 Mio. Euro Fördermittel bereit. Das Beispiel der Landesgartenschau 2017 in Apolda zeigt, wie Kommunen und Städte von der Ausrichtung einer Landesgartenschau profitieren. Auch der umliegende ländliche Raum gewinnt und eine Landesgartenschau als Infrastrukturprojekt wirkt der Landflucht und dem Zuzug in Großstädte entgegen. Die Landesgartenschau in Apolda konnte im vergangenen Jahr 366 000 Besucher verzeichnen.

Die erste Landesgartenschau fand in Thüringen 2000 in Pößneck statt. Danach folgten Nordhausen (2004), Schmalkalden (2015) und Apolda (2017). 2021 wird die Stadt Erfurt Gastgeber der Bundesgartenschau sein.

Bildunterschriften:

01 Ministerpräsident Bodo Ramelow auf der Landesgartenschau Apolda 2017

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