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GaLaBau-Unternehmer tagen in Kassel

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Fachkräftemangel, Landesgartenschauen und Digitalisierung sind die Themen der FGL-Mitgliederversammlung

Kassel/Wiesbaden, 05.03.2020: Rund 150 Mitglieder und Gäste nahmen an der zweitägigen Mitgliederversammlung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) am 04. und 05. März in Kassel teil. Insbesondere drei Themen beschäftigen die Landschaftsgärtner in Hessen und Thüringen:

Der akute und fortschreitende Fachkräftemangel, die Zukunft der Landesgartenschauen und die fortschreitende Digitalisierung der GaLaBau-Unternehmen. FGL-Präsident Jens Heger betonte in seiner Rede, „dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz den GaLaBau-Unternehmen keinen Zugang zu neuen Mitarbeitern schaffen wird, weil es den schönen Beruf des Landschaftsgärtners so in anderen Ländern vielfach gar nicht gibt.“ Daher gelte: “Unternehmen, die selbst ausbilden, haben den ersten Zugriff auf die Fachkräfte von morgen“. Von der Politik fordere der Verband weiterhin, dass die Vorteile der dualen Ausbildung und ihrer Karrierechancen stärker beworben werden: „So ist es bereits seit dem Wintersemester 2016/2017 möglich, mit einem gutem Ausbildungsabschluss als Landschaftsgärtner auch ohne Abitur an hessischen Hochschulen zu studieren.“

BGL-Vize-Präsident Jan Paul sprach in seinem Grußwort die Digitalisierung im GaLaBau an, die von Seiten des Bundesverbandes in Zukunft stärker unterstützt wird. Er rief die Unternehmer dazu auf, sich dem Wandel zu stellen und den Veränderungen positiv entgegenzusehen. Um auch weiterhin erfolgreich am Markt zu sein, sei es wichtig, „die Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet zu erkennen, zu nutzen und konsequent anzugehen“ so Jan Paul. Die Digitalisierung sei auch für den Fachkräftemangel von Bedeutung, denn moderne Berufsausbildung und moderne Betriebe sichern die Fachkräfte von morgen.

Oliver Conz, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz betonte in seinem Grußwort, dass dem innerstädtischen Grün und damit den Landesgartenschauen eine immer größer werdende Bedeutung zukommt. „Landesgartenschauen begegnen mit intelligenten grünen Lösungen den wachsenden städtebaulichen Herausforderungen, denen sich die Städte und Kommunen heute stellen müssen.“ so der Staatssekretär. Er begrüßte, dass sich durch die rege Teilnahme am Bewerbungsverfahren zur Hessischen Landesgartenschau 2027 in den kommenden Monaten viele Städte und Kommunen mit den vielfältigen Chancen einer grünen Infrastruktur beschäftigen.

FGL-Präsident Jens Heger, sieht in den Landesgartenschauen die Chance, Städte in ihrer Grünentwicklung nachhaltig zu fördern. Die Ausrichtung einer Landesgartenschau bringt städtebauliche Veränderungen mit sich, die die Städte entscheidend modernisieren. Daher schlagen die Landschaftsgärtner vor, den Rhythmus von hessischen Landesgartenschauen von 4 auf 2 Jahre zu verkürzen. Nach der BUGA 2021 findet die nächste Landesgartenschau in Hessen 2023 in Fulda statt. Thüringen folgt ein Jahr später mit der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung erfolgten Ehrungen durch FGL-Präsident Heger und Staatssekretär Conz. Kevin Genzel und Leonhard Kuge wurden als Vertreter des Landesverbandes Hessen-Thüringen für ihre erfolgreiche Teilnahme am Bundes-Landschaftsgärtner-Cup 2019, dem Berufswettbewerb der Nachwuchskräfte, auf der Bundesgartenschau in Heilbronn geehrt.

Weiterhin überreichte FGL-Präsident Heger dem Geschäftsführer der Firma Fichter Garten- und Landschaftsbau GmbH, Otto Poppa aus Magdala im Namen der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) die Urkunden und Medaillen, welche durch die erfolgreiche Teilnahme an den Wettbewerben der Bundesgartenschau in Heilbronn 2019 erworben wurden.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verband wurden geehrt: GaLaFlor GmbH aus Döllstädt und Fichter Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Magdala. Für 10 Jahre Mitgliedschaft: Gramenz Die Garten GmbH und Gramenz Neubau GmbH aus Wiesbaden, Baumpflege Rahmann aus Frankfurt, Reuter GaLaBau GmbH aus Langgöns und Kopf Gartenbau GmbH & Co. KG aus Ehrenberg (Rhön).

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